LAISÄLVEN

Eines von Schwedens schönsten Flusstälern. Der Laisälven: - ein kristallklarer Fluss, dessen Reinheit der Sandstrände und Blumenpracht der Wiesen den Besucher in Erstaunen versetzt. Ein Flusstal mit lebhaften Stromschnellen, tiefen, sandigen Ausbuchtungen, tief ausgewaschenen Stellen unter den Wasserfällen, - ein Eldorado für Fliegenfischer! Überall gibt es Bachforellen und Saiblinge, “wilde“ Fische, die nie eingesetzt wurden!

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Denk dir: du sitzt in einer hellen Sommernacht am Feuer und geniesst die über der Glut gebratenen Bachforellen, während aufsteigende Mücken zum Tanz auffordern. Lass deinen Blick dem Fluss folgen, der sich in Serpentinen hinauf in die nahegelegenen Berge schlängelt. Es ist ein Erlebnis den Elch zu beobachten, der mit majestätischem Gang zum Wasser kommt.

Wenn man nun satt und zufrieden zur Hütte geht, um ein paar Stunden beim Gesang der Vögel zu träumen, dann hat man Ruhe und Erholung für die kommende Zeit getankt. - Hier kannst du „deine Seele baumeln lassen!“

 

LAISÄLVEN mai- juni

Mitte Mai beginnt das Schmelzwasser, sich seinen Weg aus den Bergen hinunter zum Fluss zu suchen. Nach ein paar Tagen steigt der Wasserstand, das Eis löst sich von den Ufern, “fliesst“ mit flussabwärts und zerbricht in den Stromschnellen. So plötzlich hat der Fluss “seine Ketten“ gesprengt und ist frei. Mehr und mehr schwillt er an, donnert mit mächtigem Getöse die Schnellen hinunter, breitet sich weit über Strände und Ufer aus. Dort, in Höhe der Hängebrücke, wo die Flutwelle am Grössten, werden Wanderwege und manchmal auch Teile der Brücke in die Fluten gerissen.

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Nun kommen alle Zugvögel, Wasser- und Watvögel und all´ die Kleinen, von denen kaum einer die Namen kennt. Alle haben nun Eile ihren Partner zu finden, Nester zu bauen, Eier zu legen und hier und dort etwas zu fressen. Auf den Strandwiesen fangen Sumpfdotterblume und Seidelbast zu blühen an. Auch der Hahnenfuss herrscht bald millionenfach über allen Wiesen.

 

NASAFJÄLL

Noch aus dem 18. Jahrhundert gibt es Überreste in unserem Dorf, die aus der Zeit des Abbaus der Bodenschätze im Nasafjäll stammen. Der Pieljekaise-Nationalpark beginnt 6 km nördlich von Adolfström. Mit dem Boot (ca. 3 km) erreichst du das Naturreservat des Yraftdeltas mit seinen hohen Wiesen. Merkbergets Naturschutzgebiet und der gleichnamige Wasserfall liegen in einer Entfernung von etwa 10 km, mit dem Auto zu erreichen.

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YRAFTDELTATS NATURRESERVAT

Als im Jahre 1770 die Bergleute nach Adolfström kamen (Grube im Nasafjäll), entdeckten sie, dass es im Yraftdelta riesige Mengen an Heu gab, welches sie für ihr Vieh gebrauchen konnten. Von dieser Zeit an, bis heute, begann man ununterbrochen die Wiesen zu sensen. Noch heute findet man im Delta um die 50 Scheunen zum Heulagern. Eine bemerkenswerte Landschaft mit Sandstränden, hohen Wiesen, Weidegebieten mit Vögeln aller Art.

Auch Elche finden dort reichlich Nahrung und gute Verstecke, sich am Tage zurückzuziehen. Auf den Sandbänken gibt es Futter für Wasser- und Watvögel. Im See jagen Lummen Kleinfische für ihre hungrigen Jungen.

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KUNGSLEDEN

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Der Kungsleden (Königswanderweg) führt auf seinem Weg von Hemavan im Süden nach Abisko im Norden direkt durch Adolfström. Dieser Weg hat unter Fjällwanderern einen hohen Status. Man kann Teilstücke von Schwedens bekanntestem Pfad erwandern oder auch den ganzen, aufgeteilt in 1- oder mehrere Jahre. Von Süden her kommend führt der Weg aus baumlosen Bergregionen hinunter zur Hängebrücke, überquert Badasälven und Laisälven und schlängelt sich bis nach Bäverholm am Fluss entlang.

Von Bäverholm aus nimmt man das Boot (Fährmann). Es geht vorbei am Naturreservat des Yraftdeltas mit seinen langen Sandstränden, blumenbedeckten, hohen Wiesen und alten Heuschuppen, hinüber über den See ´Yraft`, bevor man nun Adolfström erreicht. Vom Dorf aus führt jetzt der Weg durch alte Kiefernwälder, hinauf in Birkenwälder mit Wacholderhainen, bis man den Pieljekaise-Nationalpark erreicht. Hier gibt es eine Übernachtungshütte. Nun sind es nur noch wenige Stunden bis hinunter zum Silvervägen.

 

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